11. 04. 2011

Parkinson ist eine nichtheilbare, neurologische Erkrankung, die mit erheblichen Bewegungsstörungen einhergeht. Die Kölner Ergotherapeutin Elisabeth Brechtel erläutert, wie ergotherapeutische Verfahren Parkinsonpatienten zu helfen vermögen.

Aufgrund eines Mangels neuronaler Botenstoffe bewirkt die Parkinson’sche Krankheit erhebliche Störungen in den steuerbaren und unbewussten Bewegungsabläufen des Erkrankten. Dies äußerst sich beispielsweise in einer mangelhaften Kontrolle über Gesichtsausdruck und Körperhaltung.

Wie alle Behandlungsmethoden, die bei Parkinson zum Einsatz kommen, geht es in der Ergotherapie darum, die Leiden der Betroffenen zu lindern und ihre Lebensqualität so gut und lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Sie soll dazu beitragen, die alltägliche Selbstständigkeit der Patienten zu bewahren, indem unnötige Verletzungsängste abgebaut, der Umgang mit Hilfsmitteln vermittelt und motorische Fähigkeiten verbessert werden.

Der ergotherapeutische Fokus liegt bei Parkinsonpatienten auf der Bewältigung ganz alltäglicher Situationen, denn oftmals fällt es den Betroffenen aufgrund ihres Krankheitsbildes sehr schwer, einfache Verrichtungen, wie das An- und Auskleiden, die Nahrungsaufnahme oder Körperpflege alleine vorzunehmen.

Zum Leistungsspektrum der Ergotherapie gehören außerdem Trainings, die der Verbesserung von Motorik, Mimik und Wahrnehmung dienen sowie die Unterrichtung von Angehörigen über den richtigen Umgang mit Stürzen, Bewegungseinschränkungen und anderen Folgeproblemen der Parkinson’schen Krankheit.

Ergotherapeuten legen großen Wert auf einen individuellen Therapie- und Beratungsansatz, bei dem nur diejenigen Hilfsmittel eingesetzt werden, die für den einzelnen Patienten wirklich notwendig und sinnvoll sind. Die Eigenbewältigung des Alltages steht dementsprechend immer im Vordergrund ihres Bemühens.

Zu den Beratungsleistungen im Rahmen der Ergotherapie gehört es ferner, das Lebensumfeld des Parkinsonpatienten so einzurichten und zu gestalten, dass es seinen krankheitsbedingten Ansprüchen gerecht wird. Dies kann vom Umräumen eines Schrankes bis zur Anbringung von Haltegriffen an der Badewanne reichen.

Zudem ist die psychische Betreuung der Erkrankten sehr bedeutsam, denn wie die meisten chronisch Kranken leiden sie oftmals unter Depressionen, denen die Ergotherapie entgegenwirkt, um ihre Lebensqualität zu steigern.

Bei Parkinsonpatienten gleicht kaum ein Fall dem anderen. Eine individuelle Beratung, für welche die langjährig erfahrene Kölner Ergotherapeutin Elisabeth Brechtel gerne zur Verfügung steht, ist daher unbedingt anzuraten.

Pressekontakt

Praxis für Ergotherapie

Elisabeth Brechtel

Sechzigstr. 40

50733 Köln

Tel.: 0221 7391781

Fax: 0221 7391781

Homepage: www.ergotherapie-köln.com

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