14. 05. 2010

Knochenbrecher waren gestern – Die sanfte Chiropraktik

Heilpraktiker Wolfgang Scholz, Experte für die SOT-Chiropraktik aus München, berichtet im Folgenden über die Grundsätze  der modernen Chiropraktik.

Bereits in vorchristlicher Zeit berichtete Hippokrates von manuellen Schmerzbehandlungsverfahren und kaum ein Jahrmarkt des Mittelalters fand ohne die klassischen „Knochenbrecher“ statt, die unter großem Kraftaufwand Gelenke und Wirbel einrenkten.

Diese Formen der Chirotherapie verlieren durch neuere Erkenntnisse zunehmend an Bedeutung und werden von der sanften Chiropraktik (SOT) ersetzt, die Dr. Bertrand de Jarnette vor etwa 50 Jahren entwickelte.

Die moderne Chiropraktik betrachtet den menschlichen Körper als einen ganzheitlichen Organismus. Im Gegensatz zu einer isoliert anatomischen Betrachtung eröffnet die ganzheitliche Perspektive den Blick darauf, dass alle Teilsysteme des Organismus sich gegenseitig beeinflussen. Diese Wechselwirkung kann bei Fehlfunktionen eines körperlichen Teilaspektes schädliche Auswirkungen auf andere Körpersysteme entfalten.

Ziel der Chiropraktik ist es daher, den Körper als Ganzes in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen, in dem alle Teilsysteme einander positiv stützen können.

Dem Selbstverständnis des modernen Chiropraktikers entspricht es, davon auszugehen, den Patienten nicht selbst zu heilen, sondern dessen körpereigene Selbstheilung zu aktivieren.

Zentral für dieses Anliegen ist das System der Wirbelsäule. Sie ermöglicht es dem Menschen nicht nur, aufrecht zu gehen, sondern ist das maßgebliche System, an dem alle anderen Körpersysteme zusammentreffen. 

Insbesondere die Funktion der Wirbelsäule als Nervenleitbahn ist für die Chiropraktik bedeutsam. Die in ihr verlaufenden und wieder austretenden, Nerven stellen die Verbindung von Organen und Muskeln zum Hirn dar. Blockieren verdrehte Wirbel die Nervenimpulse, kann dies eine ganze Reihe negativer Folgen haben – von Muskelverspannungen bis hin zu organischen Problemen und Krankheitssymptomen.

Sehr häufig sind bei Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden, Wirbelkörper verschoben. Andere Krankheiten, deren Ursache in der Fehlstellung von Wirbeln liegen kann,  sind beispielsweise Tinnitus, Sehstörungen, Migräne und eine Reihe von Herzbeschwerden.

Wie bei jeder seriösen Therapieform ist die Voraussetzung chiropraktischer Behandlungen eine genaue Diagnose, die neben akuten Symptomen des Patienten seine Krankheitsgeschichte berücksichtigt. Die Anamnese liefert dem Chiropraktiker Anhaltspunkte für die Ursachen der Probleme, mit denen Patienten sich an ihn wenden.

Ergibt die Diagnose eine Fehlstellung der Wirbelsäule als Ursache der Patientenbeschwerden, ist eine chiropraktische Behandlung das angemessene Verfahren zu ihrer Linderung.

Im Gegensatz zur klassischen Chirotherapie, setzt die moderne, sanfte Chiropraktik nicht auf Kraftgriffe und „Hauruckverfahren“, um Fehlstellungen der Wirbel zu korrigieren. Sie verwendet Impulse, die exakt dosiert auf die betroffenen Körperstellen angewendet werden. Exakt eingesetzte Impulse sind  zielsicher und wesentlich weniger belastend für den Körper. Gelenke werden nicht mehr eingerenkt, sondern genau justiert.

Dazu bedarf der Chiropraktiker einer speziellen, gründlichen Ausbildung und Erfahrung. Dies versetzt ihn in die Lage, gezielt und schnell die blockierenden Fehlstellungen von Wirbeln oder Gelenken zu justieren. Zufällige Griffe und blinder Krafteinsatz haben keinen Platz in der hochentwickelten Kunst der modernen Chiropraktik, wodurch Nebenwirkungen reduziert werden.

Neben diesen Grundsätzen moderner Chiropraktik gibt es ein weites Feld von Anwendungsgebieten und vertiefenden Informationen, für die Heilpraktiker Wolfgang Scholz in München als Experte der richtige Ansprechpartner ist.

Pressekontakt

Naturheilpraxis

Heilpraktiker Wolfgang Scholz

Institutstr. 25

81241 München-Pasing

Telefon 089 - 88 88 733

Fax 089 - 82 90 92 13

Internet: www.chiropraxis-muenchen.de

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