Mit Tieren Barrieren überwinden

„Auch aus Steinen, die Dir in den Weg gelegt werden, kannst Du etwas bauen“ - dieses Zitat von Erich Kästner gilt besonders für Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen. Es geht nicht darum, was man hat, sondern was man damit macht. Deshalb ist es besonders wichtig, diese Menschen individuell zu fördern und auf die eigenen Stärken und Schwächen einzugehen. Eine tiergestützte Fördermaßnahme ist eine Möglichkeit dies zu tun. Im Kontakt mit Tieren lernen Menschen Mitgefühl, Liebe und Verantwortung kennen. Wir erklären Ihnen, wann tiergestützte Fördermaßnahmen sinnvoll sind.

Bei körperlichen Beschwerden

Ob im Alter, durch einen Unfall oder angeboren – körperliche Beschwerden belasten die Betroffenen. Das Selbstbewusstsein leidet und manche Patienten kehren der Bewegung gänzlich den Rücken. Doch regelmäßige Bewegung ist wichtig, um die Gesundheit zu erhalten. Tiergestützte Fördermaßnahmen helfen Menschen, sich spielerisch zu bewegen. Beim Füttern der Ziegen, Streicheln der Hasen oder Striegeln der Ponys trainieren die Patienten ihren Bewegungsapparat und werden dafür mit tierischer Zuneigung belohnt.

Bei geistigen Einschränkungen

Vielen Menschen mit geistiger Behinderung erfahren im Alltag Formen von Ausgrenzung. Tiergestützte Fördermaßnahmen bauen neues Selbstbewusstsein auf und stärken die Betroffenen für die Herausforderungen des Alltags. Tiere verurteilen nicht, sondern gehen auf die Menschen zu. So fühlen die Patienten ein neues Gefühl von Wertschätzung und lernen essenzielle Fähigkeiten wie Verantwortung und Empathie. Diese Fähigkeiten übernehmen sie schließlich auch im Alltag.

Bei Stress, Traumata und Depression

70 Prozent der Erwerbstätigen fühlen sich chronisch gestresst – das ist gefährlich. Dauerhafter Stress fördert Herz-Kreislauf-Erkrankungen, löst Burnout aus und mindert das Wohlbefinden drastisch. Neben einer ausgewogenen Work-Life-Balance kann der Umgang mit Tieren ein wichtiger Faktor zur Stressvermeidung sein. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass das Streicheln von Tieren Glückshormone auslöst und den Blutdruck senkt. Das kann sich auch bei Traumata und Depressionen positiv auswirken und die Symptome lindern.

Im Hof Lichtblick in Nettelsee finden Sie flauschige Kaninchen, verspielte Hunde und sanftmütige Pferde. Seit Jahren überzeugt das Unternehmen mit individuellen tiergestützten Therapien. Die erfahrenen Mitarbeiter bereiten den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt.

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