12. 05. 2011

Allein in Deutschland brechen jedes Jahr Hunderttausende von Bränden in privaten Haushalten aus, welche durch die Einhaltung grundlegender Brandschutzmaßnahmen verhindert werden könnten. Vor diesem Hintergrund geben die Brandschutzexperten des Essener Brandschutzservice EBS Bär Hinweise zum Brandschutz im privaten Lebensumfeld.

Während die Aufmerksamkeit von Unternehmern durch gesetzliche Brandschutzbestimmungen und Versicherungsbedingungen zwangsläufig auf mögliche Brandgefahren gelenkt wird, herrscht in diesem Zusammenhang bei Privatpersonen oftmals ein erheblicher Mangel. Dabei gibt es auch im privaten Leben eine große Anzahl brennbarer Substanzen. Sie ausfindig zu machen und sicher aufzubewahren, ist dementsprechend die grundlegendste Anforderung des privaten Brandschutzes, insbesondere wenn Kinder im Haushalt leben.

Dass Brennspiritus nicht in die Nähe des Herdes gehört, leuchtet den meisten Menschen ein. Allerdings bieten auch die Hölzer, Stoffe oder Kunststoffe des Hausrats einem Feuer Nahrung. Angesichts der allgegenwärtigen und kaum vermeidbaren Präsenz brennbarer Materialien stellt sich im privaten Brandschutz nicht die Frage nach ihrer präventiven Beseitigung, sondern nach der Verhinderung des Brandausbruchs.

Hierzu müssen die potentiellen Brandquellen identifiziert werden. Grundsätzlich sind alle Wärmeerzeuger geeignet, einen Brand zu auszulösen, wenn sie nur genug Hitze abgeben. Angefangen beim Bügeleisen, über den Toaster bis hin zur unscheinbaren Elektrokerze – praktisch alle stromführenden Geräte können für die Entstehung eines Feuers verantwortlich sein.

Ihr Gefährdungspotential lässt sich allerdings einfach kontrollieren. Elektrogeräte, die von der Stromleitung getrennt werden, wenn sie nicht benötigt werden, stellen von vornherein keine Zündquelle mehr dar. Eine Stand-by-Funktion mag bequem sein, sicher ist sie jedoch nicht, da sie das Gerät in unbeaufsichtigtem Zustand weiter mit Strom versorgt. Auf ihre Verwendung sollte dementsprechend verzichtet werden.

Weiterhin sollten Bedienungsanleitungen und technische Notwendigkeiten ernst genommen werden. So verfügen etwa Computermonitore und Fernsehgeräte nicht aus Dekorationsgründen über Lüftungsschächte, sondern um eine ausreichende Luftkühlung und Wärmeabfuhr sicherzustellen. Luftzirkulation kann natürlich nur dann entstehen, wenn die Lüftungsschlitze nicht verstellt werden und sich in ausreichender Entfernung zur Wand befinden. Werden die allseits beliebten Steckerleisten verwendet, ist deren technische Belastungsgrenze zu beachten.

Elektrogeräte sollten nur in einwandfreiem Zustand betrieben werden. Beschädigte Kabelisolierungen, wackelige Stecker und dergleichen mehr sind keine Schönheitsfehler, sondern ein Sicherheitsrisiko. Eigenmächtige Reparaturen oder Veränderungen an diesen Gerätschaften sollten unbedingt unterlassen werden, denn nicht umsonst wird für derartige Arbeiten in Deutschland eine mehrjährige Fachausbildung verlangt!

Besondere Aufmerksamkeit verdienen Gerätschaften, deren Betrieb starke Wärme erzeugt, zum Beispiel der Wäschetrockner oder Elektrogrill. Sie sollten niemals über einen längeren Zeitraum unbeaufsichtigt bleiben.

Neben der Brandprävention kann der Einsatz von Raumeldern und Feuerlöschern auch im privaten Lebensumfeld dazu beitragen, Brände frühzeitig zu erkennen und effektiv zu bekämpfen, bevor Schäden an Leib, Leben und Besitz eintreten.

Für die Beantwortung weiterführender Fragen zu allen Bereichen des Brandschutzes stehen die Experten des Essener Brandschutzservice EBS Bär jederzeit gerne bereit.

Pressekontakt

Essener Brandschutz Service EBS

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