19. 04. 2011

Die Entfernung bzw. Vernichtung von Unkraut gehört ebenso zur Gartenarbeit wie das Pflanzen von schönen Blumen. Besonders im Frühjahr und Sommer, wenn viele Gärten und Grünanlagen regelmäßig umgestaltet werden, lässt sich die Unkrautvernichtung kaum vermeiden. Um die Art und Beschaffenheit der unerwünschten Gartenbewohner macht man sich oft keine Gedanken. Eine Pflanze macht uns jedoch besonders zu schaffen. Ralf Schmidt-Abbenhaus vom Hausmeisterservice RSA erklärt den Umgang und die Gefahren von Ambrosia.

Aus der griechischen Mythologie bekannt, erscheint uns der Name eher vertraut und positiv. Die Pflanze ist jedoch hoch allergen und bereitet sogar Menschen, die normalerweise keine Allergiebeschwerden wie Heuschnupfen haben, Probleme.

Etwa seit Mitte des 19. Jahrhunderts wächst Gattung Ambrosia in Deutschland und umfasst viele verschiedene Pflanzenarten, die unterschiedlich gefährlich sind. Die sogenannte ambrosia artemisiifolia hat von ihnen das höchste Allergiepotenzial und kann sogar Asthmaerkrankungen verursachen. Bund und Länder haben bereits Projekte ins Leben gerufen, die das Ziel verfolgen, die flächendeckende Verbreitung von Ambrosia einzudämmen.

Ambrosia verbreitet sich sehr schnell und ihre Pollen können mit dem Wind weite Strecken zurücklegen, sodass sie sich auch im heimischen Garten niederlassen können. Ambrosiasamen werden häufig von Vögeln verbreitet, die diese über ihr Futter aufgenommen haben. Daher gilt besondere Aufmerksamkeit. Finden sich Ambrosia-Populationen im Garten oder in (Groß-)Grünanlagen, müssen diese umgehend entfernt werden. Herbizide oder willkürliches Schneiden bringen dabei allerdings nur wenig Erfolg. Die effektivste Methode zur Bekämpfung von Ambrosia ist das systematische Herausreißen mit Wurzel. Dies sollte grundsätzlich mit Handschuhen und Mundschutz geschehen und niemals von Pollenallergikern ausgeführt werden. Bei größeren Ansiedlungen von Ambrosia kann Rückschnitt in Verbindung mit Herbiziden zum Einsatz kommen. Da die Pflanze jedoch mit der Zeit eine höhere Toleranz gegenüber den Chemikalien entwickelt, hilft diese Maßnahme auch nur bedingt.

Ambrosiapflanzen dürfen nicht in die Biomülltonne oder den Kompost geworfen werden. Sie müssen entweder in einem verschlossenen Plastikbeutel mit dem Hausmüll entsorgt oder verbrannt werden.

Wer sich nicht sicher ist, ob sich Ambrosiagewächse in der eigenen Grünanlage oder im Garten befinden, sollte professionellen Rat suchen. Für Fragen rund um die Vernichtung von Ambrosia sowie jegliche andere Gartenarbeiten und allgemeine Rückfragen steht Ralf Schmidt-Abbenhaus als kompetenter Ansprechpartner jederzeit gern zur Verfügung.

Pressekontakt

Hausmeisterservice RSA

Ralf Schmidt-Abbenhaus

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