12. 08. 2010

Energieverschwendung trägt zur globalen Klimaerwärmung bei und trifft zudem den Geldbeutel des Verbrauchers über stetig steigende Preise für Öl, Gas und Strom. Der Austausch alter Fenster durch eine moderne Wärmedämmverglasung spart eine Menge Energie und wird daher im Rahmen energetischer Sanierungsmaßnahmen vom deutschen Staat gefördert. Die Glasereiexperten der Glas-Spiegel-Rahmen GmbH erklären aus diesem Anlass die Wirkungsweise der Wärmedämmverglasung.

Im Haus trennt die Verglasung den Außenbereich vom Gebäudeinneren und bildet somit die Kontaktfläche zweier Bereiche von unterschiedlicher Temperatur. Aufgrund physikalischer Gesetzmäßigkeiten kommt es zu einem Ausgleich dieses Temperaturgefälles.

Vorhandene Wärmeenergie wird dabei über die Verglasung in den kälteren Bereich weitergeleitet. Im Sommer hat dies die Erwärmung der Innenräume zur Folge, während es bei kalten Wintertemperaturen dazu kommt, dass die innere Heizwärme über Glasflächen nach außen abgeleitet wird. Die Wärmeleistung der Heizung wird verschwendet und zusätzliche Energie zur Aufrechterhaltung angenehmer Innentemperaturen verbraucht.

Altbauten verfügen teilweise noch über eine Einfachverglasung, bei der Fenster aus einer einzigen Glasscheibe bestehen. Glas hat eine wesentlich höhere Wärmeleitfähigkeit als Luft, weswegen die Einfachverglasung im Winter einen schnellen Temperaturausgleich herstellt. In Folge kommt es zu massiven Wärmeenergieverlusten im Innenraum. Eine derart ineffiziente Wärmedämmung ist heutzutage nicht mehr gestattet und wurde bereits seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts durch erste Wärmedammverglasungen ersetzt.

Fenster mit einer Wärmedämmverglasung verfügen über ein zusammengesetztes Glaselement aus parallelen Flachglas-Scheiben. Die Glasscheiben werden mithilfe von Elementen aus Aluminium, Edelstahl oder Kunststoff auf einem Abstand von ein bis zwei Zentimetern gehalten. Der zwischen ihnen befindliche Raum wird mit einem Gas befüllt, das nicht entweichen kann und eine wesentlich schlechtere Wärmeleitfähigkeit als die Flachglasscheiben aufweist.

Die Wärmeübertragung erfolgt im Vergleich zur Einfachverglasung zunächst schnell auf eine der Scheiben, wird dann jedoch durch den Gaskörper erheblich reduziert, der kaum Wärmeenergie aufnimmt oder abgibt. In alten Wärmedämmverglasungen wurde hierfür Luft eingesetzt, während heutzutage die Edelgase Argon oder Krypton Verwendung finden. Sie leiten Wärme wesentlich schlechter als Luft. Der Einsatz wasserbindender Trocknungsmittel verhindert, dass es im Innenraum eines Wärmedämmfensters zur Kondensation von Wasser kommt.

Die herkömmliche Wärmedämmverglasung wird zunehmend durch effektivere Systeme ersetzt. Beispielsweise kann eine Dreifachverglasung (sogenanntes Klimaschutzglas) die Dämmwirkung weiter erhöhen, da sie über die doppelte Menge der maßgeblich wärmedämmenden Gasräume verfügt. Neue Verfahren ersetzen die Gasfüllung durch ein kaum wärmeleitendes Vakuum zwischen den Scheiben.

Die staatliche Förderung energetischer Gebäudesanierungen bietet aktuell jedem Immobilienbesitzer die Möglichkeit, zu günstigen Konditionen in den Genuss moderner, sparsamer und umweltschonender Wärmedämmverglasungen zu gelangen.

Für eine professionelle Integration von Wärmeschutzgläsern in ein energetisches Sanierungskonzept stehen die Experten der Glas-Spiegel-Rahmen GmbH Interessenten mit Rat und Tat zur Seite.

Pressekontakt

Ansprechpartner: Herr Dieter Kuhn

Herzogspitalstraße 9 Rgb.

80331 München

Tel.: 0 89 / 26 02 61 87

Fax 0 89 / 26 02 61 88

E-Mail: glas-spiegel-rahmen@t-online.de

Homepage: http://www.glas-spiegel-rahmen.de

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